die Cargobike-Tester berichten

Der Test - die berichte

Unser Test-"Load" wird fleissig gefahren und unsere Testfahrer erleben damit allerhand.
Hier die Berichte. Es lohnt sich, dann und wann wieder rein zu schauen, es wird weiter getestet und so gibt es weiter zu berichten.

Folgende Randbemerkung noch: Die Familien testeten das Load noch ohne Regen- und Wetterverdeck. Dies war zu Testbeginn noch nicht lieferbar. Unterdessen aber schon, hier siehst du, wie es aussieht

 


 

Rahel, juri und maurus

„Das Load wurde bei uns sofort als Familienmobil mit einbezogen“, sagt Maurus. Erstaunlich schnell hatten er und Rahel sich an die Länge und die neue Gleichgewichtssituation gewöhnt und dank dem starken Motor wurde jede Steigung zum Kinderspiel. Ihnen fiel auf, dass sich die Mobilitätsbedürfnisse der Familie änderten: Auch weiter entfernte Spielplätze wurden mit dem Load leicht erreichbar.
Auch Juri fand schnell Gefallen an seinem Platz in der Box. „Besonders toll war auch, dass ich mich während der Fahrt mit Juri unterhalten konnte und er mir die interessanten Dinge, die er entdeckte, gleich während der Fahrt zeigen konnte“, erzählt Maurus. Die Eltern befürchten aber, dass der Platz in der Box knapp werden könnte, sollte die Familie weiteren Zuwachs bekommen. Als etwas unpraktisch erlebten sie auch die Kettenwechsel-Schaltung mit dem starken Motor und beim Anfahren vor der Ampel.
Trotzdem ist die Familie überzeugt vom Konzept und wünscht sich ein eigenes Cargobike als Familienkutsche.
 



 

FEinwerk, Luzern

Als Luzerner Schlosserei hat Feinwerk oft Aufträge in der Stadt wo man mit dem Auto nur mühsam hinkommt. Das bietet sich ein Cargobike an, insbesondere wenn am damit auch gleich das Werkezuge und kleiner Objekte mitnehmen kann. Der Vorteil zeigt sich schnell: Mit dem Load kann jeder fahren, auch der Lernende, man kommt damit schnell durch den Verkehr, weder Stau noch Parkplatzsuche rauben Nerven. Parkbussen gab es auch keine. Dank dem Elektromotor sind auch Adressen an den Hügeln gut zu erreichen: „Auch in die Sternmatt hoch geht es mit dem Load ganz locker“ sagt Sacha Zbinden von Feinwerk.
Manchmal war die Transportkapazität  des Loads allerdings eher zu klein, so zum Beispiel wenn auf die Baustelle neben dem Werkzeug auch noch ein Staubsauger mit sollte. Manchmal war das Load aber dann auch wieder eher zu gross, wenn zum Beispiel nur schnell ein Werkzeug, oder Schrauben  in der Werkstatt geholt werden sollten. Für Feinwerk ist ein Cargobike auf jeden Fall eine „prüfenswerte Ergänzung“ zum bestehenden Fahrzeugpark.
 



 

mathias walther & family

Begeistert kamen Mathias und Kathrin Walther aus dem Kopenhagen-Urlaub zurück: Da wurde geradelt, was das Zeug hält! Transportvelos chauffierten Kind und Kegel und manchmal sogar Prosecco trinkende Frauen durch die Gegend. Für die beiden stand fest: So eines wollen wir auch! Da kam der Velociped-Load-Test perfekt gelegen: Für den Transport von einem oder beiden Kindern, Einkäufen oder einen kurzen Besuch von Freunden auf dem anderen Hügel der Stadt bot das „Load“ Mathias und Kathrin wattstarke Unterstützung. Schon bald waren sie total begeistert von ihrer „Rakete“. Mathias bemerkte: „Viele Leute haben sich nach uns umgedreht, nicht nur eifersüchtige Familien, nein auch hübsche junge Frauen und Männer - je nachdem, wer gerade fahren durfte.“ Auch das Lenken des „Load“ machte nach kurzer Gewöhnungsphase grossen Spass, Mathias erinnerte es in Kurven fast ein wenig an ein Schiff. Dank dem Display waren sie ausserdem immer über zurückgelegte Kilometer, Durchschnittsgeschwindigkeit und Uhrzeit informiert, zudem konnte abgelesen werden, wie viele Kilometer noch mit Strom gemacht werden können.
Als eher negativ für ihre Bedürfnisse fiel dem Paar die enge Holzkiste auf, in der ihre zwei Kinder mit einer dickeren Jacke nur noch schwer nebeneinander Platz fanden. Zudem fehlte ein Regenverdeck, welches die Kinder auch vor der kalten Fahrtluft schützt. Auch die Befestigungsgurte für die Kinder sind noch optimierungsbedürftig und kosteten die Tester einige Nerven. „Einen Nachteil gab es noch: Wir mussten joggen gehen, da uns die tägliche Fitness mit dem Velo fehlte, so leicht lässt sich das „Load“ fahren!“
Dennoch gab die Familie Walther die „Rakete“ nur ungern retour, da sie ihnen und den Kindern grossen Spass machte. Sie erlebten das Velo als qualitativ hochwertig und sehr gut verarbeitet.
 



 

josef zaengerle

Für Josef Zaengerle ist mit dem „Load“ ein Kindertraum in Erfüllung gegangen: Endlich ein Lastvelo, mit dem man auch locker bergauf fahren kann! So kam das „Load“ nicht nur auf zahlreichen Arbeitswegen zum Einsatz, es bereitete ab und zu auch Kindern ein Fahrvergrügen. In Weggis, wo Josef wohnt, geht es fast immer bergauf oder bergab. „Noch nie konnte ich bisher so locker und aufrecht bergan fahren“, schwärmt Josef. Die Motorunterstützung macht das Fahrvergnügen perfekt und das „Load“ als Neuheit konnte zudem viele neugierige Blicke auf sich ziehen.
 



 

Daniel Lüönd

Auf der Suche nach einem Elektro-Lastenrad stiess Daniel zufällig auf den Load-Test auf der Velociped-Webseite. Nach ein paar Formalitäten ging es dann bereits los und er konnte sich für drei Wochen stolzer Besitzer eines Load hybride nennen. Selbst Kälte und rutschiger Untergrund konnten Daniel nicht davon abhalten, das Load auf Herz und Nieren zu testen, und er wollte sich nach kurzer Eingewöhnungsphase am liebsten gar nicht mehr davon trennen. Er transportierte Blumen, Kinder und Kollegen mit dem Load, nutzte es für Entsorgungen und Einkäufe und stellte beeindruckt fest, dass dank der guten Federung auch Kopfsteinpflaster dem Load nichts anhaben kann.
Einzig an die Bremsen würde Daniel auswechseln, ausserdem würde er eine Cargobox auf das Load montieren.
Dennoch hat das Load Daniel wohl überzeugt, jedenfalls plant er, sich ein eigenes Lastenrad zuzulegen, damit er nie mehr auf die Vorteile verzichten muss.
 

 

sara kaeser & family

Man merkt ihr die Begeisterung fürs Load sofort an: „Gepäck und Kind aufladen und schon kommt man bequem überall hin“, schwärmt Sara. Die Federung erlaubte einen ultimativen Fahrkomfort und überrascht stellte sie fest, dass man trotz der Länge des Loads erstaunlich flexibel und wendig ist. Einzig das Parkieren stellte sich als schwierig heraus – „da das Fahrrad auffällig ist, wurde mir ein Fehlplatzieren allerdings nie übelgenommen“.  Wenn's bergauf ging, wünschte sich Sara manchmal einen leichteren Gang, besonders fürs Anfahren. Auch findet sie die Idee eines Winterverdecks sinnvoll, da die Kinder den ganzen Fahrtwind abbekommen – was ja im Sommer durchaus Spass machen kann, im Winter aber nicht ganz so lustig ist.
 


 
 

Claudia und Christoph Studer & Family

Das „Load“ im Februar zu testen, ist natürlich wetterbedingt eine Herausforderung – Christoph Studer und seine Familie haben es trotzdem gewagt. Das „Load“ wurde zur Allzweckkutsche: Für den Kindertransport, als Gepäckrad für den Transport von Sperrgut oder zum Einkaufen – oder beliebig auch kombiniert.
Dabei hat die Familie Studer das „Load“ schon nach kurzer Angewöhnung ins Herz geschlossen. Sogar im Schnee erlaubte das „Load“ mit seinem tiefen Schwerpunkt ein präzises Fahren und gab ein Gefühl von Sicherheit auf glatten Strassen. Auch der Bosch-Motor konnte mit einer feinen und natürlichen Reaktion punkten.
Für das Handling mit dem Gepäck bekommt das „Load“ 10 Punkte – „einfach reinstellen, Blache drüber und los geht’s“. Weniger überzeugt ist die Familie vom „Load“ als Kindertransportmittel – zumindest im Winter. „Unsere Tochter hat das Fahren ebenfalls sehr genossen. Die Übersicht vorne ist wesentlich besser als hinten im Anhänger“, erzählt Christoph Studer. Trotzdem ist das Kind dem Wetter und Wind ausgesetzt, was längere Ausfahrten im Winter unmöglich macht.
 




 

Thomas Rückel

Thomas und Family waren mit dem Load auf der Rigi.

 
 

Bettina und Roman

Bettina und Roman machten den Direktvergleich zum Bullitt.