das 1. Velociped-E-Bike-Rennen

der Rennbericht

Man muss wissen: Wenn das Velociped ein Velorennen veranstaltet, dann geht es vor allem um die Wurst und das Zusammensitzen danach. So war das 1. Velociped- Elektrovelo-Bergrennen als gemütlicher Anlass im "familiären" Kreis geplant. Als im Vorfeld die LZ und 20Minuten vom Rennen Wind bekommen hatten und bekannt wurde, dass als unser "Joker"-Fahrer auf einem Ibex mit dem neuen Maxon-E-Bike-Motor ins Rennen mit einsteigt, hat das dann einigen Wirbel verursacht. Die Drähte liefen heiss, das Rennfieber stieg. Stromer und Stöckli fragten uns an, ob sie nicht auch noch mitfahren dürften. Auch Wheeler meldete sich noch spontan an, um den neun BionX "D-Serie"-Motor ins Rennen zu schicken. Das war uns natürlich ein Freude, sodass zum Rennen im Rennen kam: Das geplante Velociped-Rennen zum Ermitteln unseres Wettbewerbs-Siegers und das "Over-All"-Rennen mit allen bedeutenden Antriebssysteme der schnellen Klasse.  Es wurde es ein froher, wenn auch feuchter Abend.

 

 

Der Sieger des velociped-Rennens

Am Mittwoch 14. Mai um 19.00 startete das Rennen. Es ging vom  Burestübli ob Kriens hoch zur Krienseregg. Die Strecke entsprach 4.8 Kilometern mit 330 Höhenmetern, wobei die ersten 400 Meter ohne Motor-Unterstützung zurückgelegt werden mussten. Zielgelände war auf der Krienseregg beim Naturfreundenhaus. (Zur Klarstellung, weil die Ankündigung des Rennens bei einigen Wanderern für Beunruhigung gesorgt hatte:   Das Bergrennen verlief über über die ganze Strecke auf der asphaliterten Strasse, welche auch von den Autos benutzt wird, Wanderwege sind tabu.)
Von den sechs Fahrern des Velociped-Wettbewerbs erreichte der "Joker" Roland Abächerli auf dem Ibex-Prototypen mit dem neuen Maxon-Motor in 9.27 Minuten als schnellster das Ziel. Zweiter wurde Philippe Kohlbrenner auf dem Spieed (Speedped Special-Version mit Rennlenker) mit nur 9 Sekunden Rückstand (Zeit 9.36 Minuten). Dritter wurde Richi mit dem Vollblut-Flyer in 10.02 Minuten. Esther erreichte als einzige Frau im Rennen mit dem Specialized Turbo das Ziel in 11.17 Minunten, Michel brauchte mit dem RS-Flyer in 11 Minuten und 37 Sekunden bis ins Ziel.

 

Die Glücksfee

Unter all denjenigen Kunden, welche eine guten Nase hatten und im Wettbewerb auf den "Joker" dagesetzt hatten, wurde zur späten Stunde die GewinnerIn gezogen. Unsere Glücksfee Irène, welche die Postkarte für das Rennen gestaltete, zog mit sicherer Hand das grosse Los: Die Gewinnerin des 500.- Franken Velociped-Gutscheins heisst Catarina Cornelius. Herzlichen Glückwunsch!
 

 

Die "Over-All"-Rangliste

Für das Rennen hatten sich in letzter Minute neben den sechs angekündigten Teams auch noch Stöckli mit dem "E.T.", Stromer mit dem nigelnagelneuen "ST2" und Wheeler mit dem neuen BionX "D-Serie"-Motor als weitere Fahrzeuge gemeldet. Das freute uns natürlich, so waren an unserem Bergzeitfahren die wichtigsten Systeme am Start. Zusätzlich kamen noch zwei Speedped-Fahrer dazu und mit Thomas Palussek vom Velociped ein weiterer Fahrer der sich vom Bosch-Motor (an einem Cube Reaction) unterstützen liess.
Die absolut schnellste Zeit erreichte Martino Vertrice auf dem neuen Stromer "ST2" mit einer Zeit von 8.13 Minuten. Herzliche Gratulation! Zweiter wurde Samuel Nagel auf dem Speedped mit 8.56 Minuten. Auf Platz drei überraschte Martin Platter (seines Zeichens der Velojournalist beim velojournal und der NZZ) auf dem Wheeler mit dem neuen BionX "D-Serie"-Motor, seine Zeit lag bei 8.58 Minuten. Rang Vier ging an Roland Abächerli auf Ibex mit Maxon-Motor, Rang Fünf an Philipp Kohlbrenner mit seinem Speedped.

 

Wurst, Bier und Fachsimpeln

Nach dem Rennen wurde bei Wurst, Brot und Bier noch gemütlich beisammen gesessen und natürlich noch tüchtig diskutiert und gewerweisst: Was wäre gewesen wenn Maxon-Motor mit grossem Akku und nicht der "Bis-32km/h"- sondern der "Bis-45 km/h"-Software ausgerüstet gewesen wären? Wenn der Michel mit dem Turbo gefahren wäre? Wenn Philipp beim Speedped die kleinere und leichter Batterie eingepackt hätte oder der Martino damit gefahren wäre?  Was wäre passiert wenn der Berg steiler oder Strecke länger gewesen wäre? Wenn der Fabian Cancellara mit dem BionX gefahren wäre? Deutlich wurde, gerade auch anhand der unterschiedlichen Resultate der drei Speedped-Fahrer, dass der Pilot noch immer einen grossen Anteil an der Gesamtleistung hat. Das ist schön, denn so hatten wir doch genügend Grund noch lange  fachzusimpeln.

 

Die Siegerehrung

Von den sechs offiziell gemeldeten Teams hat Roland Abächerli, welcher sonst für das Giant-Team auf die Rennstrecke geht, auf dem Ibex mit dem Maxon-Motor die schnellste Zeit herausgefahren. Hier darf er von Marius die Siegertrophäe, den Velocisaurus, entgegennehmen.

 
 

nächstes Jahr wieder

Es wurde noch ein ausserordentlich gemütlicher, langer Abend im Ambrosia. Am Schluss waren alle Würste weg, Bier und Wein hatte es noch. Mit den Leuten von Komenda, Speedped, Stromer, BionX und Stöckli wurde der Abend zum Szenentreff der Schweizer Elektrovelobauer. Das die erste öffentliche Feuertaufe das Maxon-Motors bei uns stattfand und dafür die ganze Maxon-Motoren-Crew inklusive CEO Eugen Ehrler vorbeikamen, ehrt uns natürlich doppelt. Es war eigentlich genauso gemütlich und familiär wie wir uns das gewünscht hatten, nur dass die "Familie" für diesen Abend noch etwas grösser wurde. Dass der Stromer "ST2" gewonnen hat, tat dem keinen Abbruch, das nehmen wir sportlich. Und: Wer weiss, vielleicht startet in einem Jahr ja die zweite Ausgabe des Velociped-E-Bike-Rennens, dann werden die Karten noch einmal neu verteilt.

für alle dies genau wissen wollen: die Rangliste
Das Velociped-E-Bike-Rennen wurde sogar Thema im velojournal, mehr ...